Was kann und sollte ich studieren?

Am 14. und 15. März veranstaltet die Universität Göttingen erneut digitale Informationstage für Studieninteressierte – eine Gelegenheit, das grundständige Studienangebot der Universität Göttingen „live“ kennenzulernen und wertvolle Anregungen für die eigene Studienorientierung zu erhalten. Die Veranstaltung richtet sich neben Studieninteressierte auch an Lehrkräfte und Eltern.

Studienberater Aljoscha Niklesz erzählt uns, für welche Infos sich die Teilnehmer*innen interessieren und warum die digitalen Infotage sogar Vorteile gegenüber der Veranstaltung vor Ort haben:

Welche Unterschiede gibt es zwischen den digitalen Infotagen und der Veranstaltung in Präsenz?
Im vergangenen Jahr haben wir pandemiebedingt die Informationstage erstmals digital durchgeführt. Das war für alle Beteiligten ein Experiment – mit erfreulichem Ausgang. Viele haben das Angebot genutzt. Dabei konnten wir auch überregional Interessierte erreichen, die sich sonst vielleicht nicht auf den Weg gemacht hätten. Positiv überrascht waren wir außerdem von der starken Nutzung der Chats begleitend zu den einzelnen Vorträgen. Hier wurden zum Teil mehr Fragen gestellt, als dies in den Hörsälen vor Ort bisher der Fall gewesen war. 

Vorträge und Austausch funktionieren also auch digital sehr gut. Aber natürlich möchten wir, dass die Uni auch wieder vor Ort entdeckt werden kann. Hierfür sind in einem ersten Schritt wieder Campusführungen ab Anfang April geplant und wir hoffen, dass diese stattfinden können.

Habt ihr in den vergangenen Jahren bei den Studieninteressierten veränderte Interessen oder Wünsche an das Studium bemerkt?
Viele Studieninteressierte setzen sich in den vergangenen Jahren zunehmend mit der Klimakrise auseinander. Neben den Naturwissenschaften und insbesondere den „grünen Fächern“ werden auch Studienmöglichkeiten aller anderen Fachrichtungen danach angeschaut, welche Verknüpfungen und Berufsperspektiven sich hier ergeben können.

Wie findet ihr heraus, welches Studium zu einem passt?
Nicht immer leicht, aber empfehlenswert ist es, sich zunächst die eigenen Fähigkeiten und Interessen als Ausgangspunkt der Studienentscheidung bewusst zu machen. Daran knüpft im Idealfall die systematische Recherche und das Reinschnuppern in verschiedene Studienalternativen an. Erst dann sollten die verschiedenen Optionen gegeneinander abgewogen und schließlich die Entscheidung getroffen werden. Die Teilnahme an den Informationstagen kann sich hier gleich auf mehreren Ebenen lohnen. Deshalb sind sie, neben den weiteren studienvorbereitenden Angeboten und der individuellen Studienberatung, ein so wichtiger Baustein für Studieninteressierte.

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