Konsequent Digital

Digitalisierung ist an der Universität Göttingen schon lange ein zentrales Thema. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten baut die Universität ihre Aktivitäten und Kompetenzen auf diesem Feld systematisch aus. Durch das vergangene Jahr und die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat diese ohnehin schon sehr hohe Dynamik nochmals an Beschleunigung zugelegt. Einblick und Ausblick über die Entwicklungen und Perspektiven der Digitalisierung am Wissenschaftsstandort Göttingen bietet die neue Digitalisierungsbroschüre der Universität Göttingen, die als Beilage der aktuellen Ausgabe der Deutschen Universitätszeitung (DUZ) erschienen ist und auf der Webseite der Universität als pdf zur Verfügung steht.

Die Broschüre verdeutlicht, dass Digitalisierung sehr viel mehr umfasst als den Einsatz neuer Technologien. Im Gegenteil: Digitalisierung beschreibt ein Phänomen, bei dem es um tiefgreifende soziale und gesellschaftliche Transformationsprozesse geht, die Einzug in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens gehalten haben. So wirkt sie sich im wissenschaftlichen Kontext zum Beispiel auf wissenschaftliche Arbeitsweisen wie das Teilen von Forschungsdaten zur weltweiten Bekämpfung von Krankheiten aus.

Die Universität Göttingen engagiert sich für das Konzept von Open Science und unterstützt die Forderung nach offener und transparenter Forschung. Open Science bezeichnet einen Wandel wissenschaftlicher Arbeitsweisen, der die digitale Kommunikation und das computergestützte Arbeiten im Sinne eines offenen und effektiven Informationsaustausch fördern will. Ein gemeinsames Ziel dabei ist der Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft. Welche Bedeutung und welche Chancen diese Entwicklung in sich birgt, hat die Corona-Pandemie einmal mehr verdeutlicht.

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