Vier Jahreszeiten im (Klima)Wandel

Am kommenden Sonnabend jährt sich der Geburtstag von Antonio Vivaldi, der am 4. März 1678 in Venedig geboren wurde. Sein bekanntestes Werk ist „Die Vier Jahreszeiten“. Das Göttinger Barockorchester führte im vergangenen Jahr eine Neuinterpretation von Vivaldis Werk auf, die von wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Klimawandel inspiriert wurde. Das gemeinsame Projekt von Wissenschaftler*innen und Komponist*innen wird nun in einem Video vorgestellt und auch das Konzert in der Universitätsaula ist noch einmal online zu erleben.

Im Gesprächs-Konzert „Die Vier Jahreszeiten im (Klima)Wandel/The Four Seasons in (Climate) Change“ erlebten die Besucher*innen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Jahreszeiten durch wissenschaftliche Impulse und die neu interpretierte Musik. Das Konzert war das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Universität Göttingen, der Hochschule für Musik in Detmold und Forschenden des europäischen Universitätsnetzwerks Enlight.

In weiteren vier Videos sind die nach Jahreszeiten gegliederten Konzertsätze zu hören. Das Göttinger Barockorchester und die Solistin Hyewon Kim begeisterten unter der Leitung von Antonius Adamske das Publikum.

In der Playlist ist auch der Live-Mitschnitt des Konzerts von September 2022 noch einmal zu finden. Den Konzertsätzen jeweils vorangestellt erläutern Forschende der Abteilung Bioklimatologie um Prof. Dr. Alexander Knohl den Einfluss des Klimawandels auf die jeweilige Jahreszeit und das Komponist*innen-Team um Prof. Dr. Mark Barden erklärt, wie sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse bei der Neukomposition berücksichtigt haben.

Die Playlist ist im YouTube-Kanal der Universität abrufbar: www.youtube.com/playlist?list=PLgoiCMgV-zrdGW4QVInd8SLY3bpd1tEj9

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