Fragen ausdrücklich erwünscht!

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Wer trägt die Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Dieser Frage geht das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) in einer öffentlichen Online-Diskussionsveranstaltung nach. Die Veranstaltung ist Auftakt einer mehrteiligen Gesprächsreihe, die den Namen Göttinger Gespräche zum gesellschaftlichen Zusammenhalt trägt. Mit der Reihe wird das SOFI als Göttinger Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) in den kommenden Jahren die Forschungsarbeit des FGZ begleiten. Inhaltlich wird es dabei um die Themenfeldern Arbeit, Lebensweisen und öffentliche Güter gehen – dies sind zugleich die Schwerpunkte, denen sich das SOFI als Göttinger Standort des FGZ inhaltlich widmet.

An der Online-Diskussion beteiligt sind als Beiträger*innen:

Dr. Bernhard Klingen
Referat „Sozial- und Geisteswissenschaften“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Prof. Dr. Berthold Vogel
Geschäftsführender Direktor des SOFI und Sprecher des Göttinger Standorts des FGZ

Eva Welskop-Deffaa
Vorstand für Sozial- und Fachpolitik des Deutschen Caritasverbandes (DCV)

Thomas Fischer
Abteilungsleitung Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

Durch die Veranstaltung führt die Moderatorin Dr. Julia Kropf.

Alle Interessierten sind herzlich zum Besuch der Veranstaltung am 29. April 2021 von 19 bis 20.30 Uhr eingeladen und können sich per Mail an fgz-goettingen@sofi.uni-goettingen.de anmelden. Anschließend erhalten Sie einen Link zur Online-Teilnahme.

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Antworten zur Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Institut, das den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft über Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts als eine seiner zentralen Aufgaben ansieht. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen wie: Was macht gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Was erzeugt ihn? Und was gefährdet ihn?

Mehr als 100 Wissenschaftler*innen aus einem breiten interdisziplinären Fächerspektrum erarbeiten im Rahmen des FGZ mit empirischen Untersuchungen und großangelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen. Sie gehen dabei vielfältigen Aspekten wie Identitäten und regionalen Erfahrungswelten, Ungleichheiten und Solidarität, Medien und Konfliktkultur, Polarisierung und Populismus ebenso nach wie Antisemitismus und Hasskriminalität und erforschen diese auch im europäischen Vergleich und darüber hinaus.

Neben dem Göttinger SOFI gehören zum FGZ die Technische Universität Berlin, die Universitäten Bielefeld, Bremen, Frankfurt, Halle-Wittenberg, Hannover, Konstanz und Leipzig sowie das Leibniz-Institut für Medienforschung Hamburg und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.

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