Astronomietag 2026

Bild von Van Fulpen auf Pixabay

Der Mond ist einer der Hauptattraktionen beim diesjährigen Astronomietag. Der Erdtrabant steht während der ersten Nachthälfte hoch am Himmel und zeigt, zehn Tage nach Neumond, unmittelbar an der Tag-Nacht-Grenze eine besonders eindrückliche Gebirgsformation: den Goldenen Henkel. Das Sonnenlicht erleuchtet dort die sichelförmige Bergkette des Juragebirges. Ab 19 Uhr haben Gäste am IAG die Gelegenheit, dieses Phänomen und weitere Himmelskörper von der Teleskop-Plattform zu betrachten. Ebenfalls um den Mond geht es am MPS um 17:30 Uhr in der Planetariumsshow „Capcom Go! Die Apollo Mission“, welche die spannende Geschichte der ersten Mondlandung nacherzählt. Die Planetariumsshow „Lillis Reise zum Mond“ um 14:00 richtet sich an die jüngsten Gäste.

Ein gutes Stück tiefer ins Sonnensystem führt die Planetariumsshow „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“ um 16:00 Uhr. Die Besucher*innen erwartet eine bildgewaltige Reise von der Erde und ihren Nachbarplaneten bis zu den Gas- und Eisplaneten des äußeren Sonnensystems. Eine einzigartige Erkundungstour mit ähnlicher Reiseroute ist um 19:00 Uhr Thema des Vortrags von Dr. Harald Krüger. Unter dem Titel „Bis an den Rand des Sonnensystems und darüber hinaus – Die Weltraummissionen Voyager 1 und 2“ berichtet der MPS-Wissenschaftler von der mittlerweile 48 Jahre währenden Weltraummission. Beide Voyager-Sonden haben schon vor Jahren als erste von Menschen geschaffene Objekte das Sonnensystem verlassen.   

Der Kindervortrag „Planetendetektive im Weltall – Wie PLATO ferne Welten entdeckt“ blickt noch tiefer ins All: auf Exoplaneten. Das sind Welten, die um ferne Sterne kreisen. Wie findet man einen Planeten, den man gar nicht direkt sehen kann? Ab 15 Uhr erklärt Christoph Rauterberg vom MPS, wie Forschende mit der Raumsonde PLATO Sterne beobachten und an kleinen Helligkeitsänderungen erkennen, ob ein Planet vor ihnen vorbeizieht. Dabei werden die Zuhörenden selbst zu Planetendetektiven und verstehen, warum diese Entdeckungen so wichtig sind, um mehr über unser Universum zu erfahren. Der Vortrag richtet sich an Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren. Ebenfalls der Suche nach Exoplaneten widmet sich um 18:15 Uhr die Planetariumsshow „Dort draußen – Die Suche nach fremden Welten“, die in diesem Jahr erstmals beim Astronomietag in Göttingen zu sehen ist.

Um 16:45 Uhr können junge Weltraumbegeisterte zudem in der gleichnamigen Planetariumsshow dem „Das Rätsel der Polarnacht“ nachgehen. 

Mehr Infos gibt es unter Astronomietag 2026

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